... so war der Titel einer E-mail aus der Pressestelle der KjG DV Köln.
Hier die Fragen:
Puhh... zweitens... ein schwieriges Thema, oder zumindest ein großes Thema, welches ich hinter des E-mail-Titels nicht vermutet hätte...
Puhh... und drittens ein interessantes Thema, mit dem ich mich bisher noch nicht wirklich auseinandergesetzt habe...
Dann hol´ich jetzt mal ganz weit aus:
Ich fand Viva 2 klasse... gute Musik... und das beste war Fast Forward
mit Charlotte Roche...
Ich mag also Charlotte Roche!
Anfang des Jahres brachte selbige ein Buch raus und löste somit mal wieder die Neue Feminismus-Welle aus... aber auch ein anderes Buch löste diese Welle auf´s neue aus.
Leider muß ich gestehen, daß ich beide Bücher noch nicht gelesen habe... Feuchtgebiete aber auf meiner To-Do-Liste steht!
Ich kenne mich also in diesem Feminismus-Metier gar nicht aus.
Von Alice Schwarzer weiß ich auch nicht was ich halten soll, da ich noch nie eine Emma zwischen den Fingern hatte.
Also lese ich mir mal die Feminismus-Definition von Wikipedia durch:
Der Feminismus ist eine politische Bewegung mit dem Ziel, die Gleichwertigkeit, Menschenwürde und Entscheidungsfreiheit von Frauen, die Selbstbestimmung über deren Leben und ihren Körper zu erreichen.
... ja das finde ich gut, das kann ich unterschreiben... weiter geht´s...
Er zielt auf eine Veränderung der Gesellschaft ab, in der die vom Feminismus analysierte geschlechtshierarchische Unterdrückung von Frauen nicht mehr vorkommt und die gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse durch Ebenbürtigkeiten geprägt sind.
...mhhh... kann ich auch unterschreiben, wobei mich das sehr an Gender-Mainstreaming erinnert... eben nur für Frauen... weiter geht´s...
Der Feminismus sieht die in der bisherigen Geschichte vorherrschenden Gesellschaftsordnungen als androzentrisch an und interpretiert diesen Umstand als Männerherrschaft (Patriarchat). Er interpretiert Ungerechtigkeiten als patriarchal verursacht und bezieht daraus seine Existenzberechtigung.
... schwierig!
Den ersten Satz finde ich soweit in Ordnung... aber beim zweiten schlackern meine Ohren... also ich halte diesen allgemeinen Rundumschlag, dass (alle) Ungerechtigkeiten patriarchialische Ursprungs sind für falsch!
... die Definition geht natürlich noch weiter, aber schauen wir uns noch wo anders um:
Feminismus [lat।], Richtung der Frauenbewegung, die die Befreiung der Frau durch Veränderung der geschlechtsspezif. Rollen erstrebt.
... so steht es in meinem Lexikon (Meyers Taschenlexikon in 10 Bänden), dass ich zur Erstkommunion bekommen habe. ... und es hört sich für mich schon wieder sehr nach Gender-Mainstreaming an!
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht!
Ich kann mich mit den allgemeinen Definitionen identifizieren. Ich kann mich aber nicht mit der Ideologie, oder besser gesagt, mit dem, was man bzw. ich mit dem Wort Feministin verbindet identifizieren.
Ich verbinde mit dem Wort Feminismus ganz grob gesagt: die Verwirklichung der Frau ohne Mann oder auf Kosten des Mannes in patriarcharischen Strukturen.
Ich finde die Gleichstellung von Mann und Frau in der Gesellschaft sollte selbstverständlich sein... in jedem Bereich.
Ich denke aber auch, dass es in unserer Gesellschaft viele männlich Strukturen gibt und sehr wenige Weibliche.
Das fängt schon bei unserer Demokratisch-Politischen Struktur an.
Nehmen wir doch mal unsere Diko/Buko... insbesondere die Redebeiträge
wärend der Konferez... ich denke das Verhältnis ist mindesten 2/3
männliche Redebeiträge zu 1/3 weiblich Redebeiträge im Plenum.
Aufschluß gibt natürlich nur das Protokoll...
Sitzen die Konferezteilnehmer jedoch in Kleingruppen, z.B. wärend der
Bildungsteils ist das Verhältnis der Redebeiträge -meiner Meinung nach-
ausgeglichen.
... daraus schließe ich für mich, das solch eine Struktur (Kleingruppe) weiblichen Bedürfnisse eher entspricht, als ein großes Plenum. Meine Theorie könnte sich durch die geschlechtsspezifische Betrachtung der Sitzplatz-Verteilung im Stadtrat, im Landtag oder Bundestag bestätigen. Ich glaube diese Strukturen entsprecht nicht "allgemeinen weiblichen Bedürfnissen"... hört sich blod an... ich weiß aber nich wie ich es anders ausdrücken soll.
Ich sehe in 90 Prozent der Fälle den Menschen mit dem ich rede, mit dem ich mich unterhalte, oder den ich gerade kennen lerne.... und nicht, ob es ein Mann oder eine Frau ist.
Ich fühle mich auch als Teilnehmer angesprochen und brauche die anrede als Teilnehmerin nicht. Ich find das Binnen I (... oder wie auch immer man es nennt) aber gut, und möchte es z.B. bei Ausschreibungen lesen und sehen.
So und bis jetzt habe ich immer noch nicht auf die Frage geantwortet... mhhh...
ich glaube wirklich, die beste Antwort die ich geben kann, ist diese.
Feminismus ist eine sehr vielfältige Strömung... mit vielen unterschiedlichen Ansätzen und Ideologien. Wie in jeder politischen Bewegung, gibt es auch radikale Tendenzen.
Da ich bisher mit dem Wort Feminismus und Feministin eher die alten bzw. für mich radikaleren Tendenzen verbunden habe hätte ich mich bisher nicht als Feministin bezeichnet.
Jetzt allerdings... nachdem ich mich ein kleines bisschen in diesen Bereich eingelesen habe, möchte ich unbedingt "Wir Alphamädchen" lesen... (wenn´s nur nicht so teuer wäre)... und mich mit dem Thema näher beschäftigen.
Vielleicht bekomme ich dann zu den Wörtern Feminismus und Feministin eine neue Assoziation und werde mich künftig ("ganz heimlich") als Feministin bezeichnen.
Liebe Steffi,
ich danke dir und dem Transparentteam für den Denkanstoß. Die geitige Arbeit sich mal wieder auf ein Thema einzulassen, auseinander zu setzten und sich eine Meinung zu bilden. Leider ist es mir noch nicht möglich, dir/euch eine kurze Antwort zu geben... aber vielleicht konnte ich euch ein wenig näher bringen, welche Welle du bzw. ihr -zumindest bei mir- losgetreten habt.
Ich danke Dir/Euch dafür!
Hier die Fragen:
- Bist du Feminist/Feministin?
- Wenn ja: Wer oder was hat dich als Feministin/Feminist geprägt und beeinflußt (und warum)?
- Wenn nein: Warum nicht? Bzw. wer oder was hat dich in meiner Meinung beeinflußt und bestärkt?
Puhh... zweitens... ein schwieriges Thema, oder zumindest ein großes Thema, welches ich hinter des E-mail-Titels nicht vermutet hätte...
Puhh... und drittens ein interessantes Thema, mit dem ich mich bisher noch nicht wirklich auseinandergesetzt habe...
Dann hol´ich jetzt mal ganz weit aus:
Ich fand Viva 2 klasse... gute Musik... und das beste war Fast Forward
mit Charlotte Roche...
Ich mag also Charlotte Roche!
Anfang des Jahres brachte selbige ein Buch raus und löste somit mal wieder die Neue Feminismus-Welle aus... aber auch ein anderes Buch löste diese Welle auf´s neue aus.
Leider muß ich gestehen, daß ich beide Bücher noch nicht gelesen habe... Feuchtgebiete aber auf meiner To-Do-Liste steht!
Ich kenne mich also in diesem Feminismus-Metier gar nicht aus.
Von Alice Schwarzer weiß ich auch nicht was ich halten soll, da ich noch nie eine Emma zwischen den Fingern hatte.
Also lese ich mir mal die Feminismus-Definition von Wikipedia durch:
Der Feminismus ist eine politische Bewegung mit dem Ziel, die Gleichwertigkeit, Menschenwürde und Entscheidungsfreiheit von Frauen, die Selbstbestimmung über deren Leben und ihren Körper zu erreichen.
... ja das finde ich gut, das kann ich unterschreiben... weiter geht´s...
Er zielt auf eine Veränderung der Gesellschaft ab, in der die vom Feminismus analysierte geschlechtshierarchische Unterdrückung von Frauen nicht mehr vorkommt und die gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse durch Ebenbürtigkeiten geprägt sind.
...mhhh... kann ich auch unterschreiben, wobei mich das sehr an Gender-Mainstreaming erinnert... eben nur für Frauen... weiter geht´s...
Der Feminismus sieht die in der bisherigen Geschichte vorherrschenden Gesellschaftsordnungen als androzentrisch an und interpretiert diesen Umstand als Männerherrschaft (Patriarchat). Er interpretiert Ungerechtigkeiten als patriarchal verursacht und bezieht daraus seine Existenzberechtigung.
... schwierig!
Den ersten Satz finde ich soweit in Ordnung... aber beim zweiten schlackern meine Ohren... also ich halte diesen allgemeinen Rundumschlag, dass (alle) Ungerechtigkeiten patriarchialische Ursprungs sind für falsch!
... die Definition geht natürlich noch weiter, aber schauen wir uns noch wo anders um:
Feminismus [lat।], Richtung der Frauenbewegung, die die Befreiung der Frau durch Veränderung der geschlechtsspezif. Rollen erstrebt.
... so steht es in meinem Lexikon (Meyers Taschenlexikon in 10 Bänden), dass ich zur Erstkommunion bekommen habe. ... und es hört sich für mich schon wieder sehr nach Gender-Mainstreaming an!
- Bist du Feminist/Feministin?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht!
Ich kann mich mit den allgemeinen Definitionen identifizieren. Ich kann mich aber nicht mit der Ideologie, oder besser gesagt, mit dem, was man bzw. ich mit dem Wort Feministin verbindet identifizieren.
Ich verbinde mit dem Wort Feminismus ganz grob gesagt: die Verwirklichung der Frau ohne Mann oder auf Kosten des Mannes in patriarcharischen Strukturen.
Ich finde die Gleichstellung von Mann und Frau in der Gesellschaft sollte selbstverständlich sein... in jedem Bereich.
Ich denke aber auch, dass es in unserer Gesellschaft viele männlich Strukturen gibt und sehr wenige Weibliche.
Das fängt schon bei unserer Demokratisch-Politischen Struktur an.
Nehmen wir doch mal unsere Diko/Buko... insbesondere die Redebeiträge
wärend der Konferez... ich denke das Verhältnis ist mindesten 2/3
männliche Redebeiträge zu 1/3 weiblich Redebeiträge im Plenum.
Aufschluß gibt natürlich nur das Protokoll...
Sitzen die Konferezteilnehmer jedoch in Kleingruppen, z.B. wärend der
Bildungsteils ist das Verhältnis der Redebeiträge -meiner Meinung nach-
ausgeglichen.
... daraus schließe ich für mich, das solch eine Struktur (Kleingruppe) weiblichen Bedürfnisse eher entspricht, als ein großes Plenum. Meine Theorie könnte sich durch die geschlechtsspezifische Betrachtung der Sitzplatz-Verteilung im Stadtrat, im Landtag oder Bundestag bestätigen. Ich glaube diese Strukturen entsprecht nicht "allgemeinen weiblichen Bedürfnissen"... hört sich blod an... ich weiß aber nich wie ich es anders ausdrücken soll.
- Wenn ja: Wer oder was hat dich als Feministin/Feminist geprägt und beeinflußt (und warum)?Wenn nein: Warum nicht? Bzw. wer oder was hat dich in meiner Meinung beeinflußt und bestärkt?
- Warum weiß du nicht, ob du eine Feministin bist?
Ich sehe in 90 Prozent der Fälle den Menschen mit dem ich rede, mit dem ich mich unterhalte, oder den ich gerade kennen lerne.... und nicht, ob es ein Mann oder eine Frau ist.
Ich fühle mich auch als Teilnehmer angesprochen und brauche die anrede als Teilnehmerin nicht. Ich find das Binnen I (... oder wie auch immer man es nennt) aber gut, und möchte es z.B. bei Ausschreibungen lesen und sehen.
So und bis jetzt habe ich immer noch nicht auf die Frage geantwortet... mhhh...
ich glaube wirklich, die beste Antwort die ich geben kann, ist diese.
Feminismus ist eine sehr vielfältige Strömung... mit vielen unterschiedlichen Ansätzen und Ideologien. Wie in jeder politischen Bewegung, gibt es auch radikale Tendenzen.
Da ich bisher mit dem Wort Feminismus und Feministin eher die alten bzw. für mich radikaleren Tendenzen verbunden habe hätte ich mich bisher nicht als Feministin bezeichnet.
Jetzt allerdings... nachdem ich mich ein kleines bisschen in diesen Bereich eingelesen habe, möchte ich unbedingt "Wir Alphamädchen" lesen... (wenn´s nur nicht so teuer wäre)... und mich mit dem Thema näher beschäftigen.
Vielleicht bekomme ich dann zu den Wörtern Feminismus und Feministin eine neue Assoziation und werde mich künftig ("ganz heimlich") als Feministin bezeichnen.
Liebe Steffi,
ich danke dir und dem Transparentteam für den Denkanstoß. Die geitige Arbeit sich mal wieder auf ein Thema einzulassen, auseinander zu setzten und sich eine Meinung zu bilden. Leider ist es mir noch nicht möglich, dir/euch eine kurze Antwort zu geben... aber vielleicht konnte ich euch ein wenig näher bringen, welche Welle du bzw. ihr -zumindest bei mir- losgetreten habt.
Ich danke Dir/Euch dafür!
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